Zahnimplantat

Zahnimplantat

Zahnimplantat Erläuterungen & Infos

Zahnimplantate

Was ist das?
Implantate sind künstliche Zahnwurzeln aus Titan oder Keramik, die in den Kiefer eingesetzt werden.

Wie wird es gemacht?
Das Implantat wird chirurgisch eingesetzt, nach der Einheilung wird der Zahnersatz befestigt.

Vorteile:

  • Festsitzend und langlebig
  • Kein Beschleifen von Nachbarzähnen
  • Knochenerhalt

Nachteile:

  • Höhere Kosten
  • Nicht für jeden Patienten geeignet (z. B. bei starkem Knochenschwund)

Zahnimplantate: Arten / Möglichkeiten:

  1. Einzelimplantat
  2. Implantatgestützte Brücke oder Prothese
  3. Mini-Implantate (z. B. zur Prothesenstabilisierung)

Kassenleistung?

  • Implantat selbst: nicht von der GKV bezahlt
  • Suprakonstruktion (z. B. Krone auf Implantat): Festzuschuss möglich, wie bei einer Brücke oder Krone
  • Ausnahme: Bei bestimmten Erkrankungen (z. B. Tumorpatienten, Unfallfolgen) kann die GKV in Einzelfällen Implantate genehmigen

Wie wird es gemacht?

  1. Nach ausführlicher Diagnostik (Röntgen, 3D-Scan) wird die Implantation geplant.
  2. Unter örtlicher Betäubung wird das Implantat (eine kleine Schraube aus Titan oder Keramik) in den Kieferknochen eingebracht.
  3. Der Bereich heilt 2–6 Monate lang ein – das Implantat verwächst mit dem Knochen (Osseointegration).
  4. In der Zwischenzeit kann ein provisorischer Zahnersatz getragen werden.
  5. Nach der Einheilung wird ein Aufbau (Abutment) auf das Implantat geschraubt.
  6. Darauf wird die Krone, Brücke oder Prothese festgesetzt.
  7. Regelmäßige Kontrolle und professionelle Reinigung sind wichtig für den Langzeiterfolg.